Die Rückkehr der Vernunft. Googles Buchverlags-Strategie enthüllt…

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ beschreibt – endlich – die Google-Strategie für die Verlagsbranche. Unter dem Titel: „Operation Parasitenverlag“  heisst es dort in einem erhellenden Bericht unter anderem: „ Wirklich geglaubt hatte man es Google ja nie, bloß spielen zu wollen und nebenbei Ordnung ins Weltwissen zu bringen. Viele Jahre lang aber gab es zu dem gewaltigen Buchscan-Projekt nur nebulöse Informationen. „In Deutschland durfte man dazu überhaupt nichts sagen“, verriet jetzt der Google-Pressesprecher Stefan Keuchel. Diese Strategie hat sich soeben grundlegend geändert. Das Unternehmen gibt sich plötzlich gesprächig – und legt dabei die Maske des digitalen Freiheitskämpfers ab. Nichts nämlich wäre hemmender als das alte Gratis-Image. Plötzlich wird deutlich, worum es hier von Anfang an ging: das große, ganz große Geschäft.“

Der ganze  Artikel hier.

Die Rückkehr der Vernunft, Burda vs. Google

Auch die deutschen Verleger fordern nun die Befreiung von der Mehrwertsteuer. Und Hubert Burda geht noch weiter: In einem Interview mit dem Manager-Magazin verlangt er einen angemessenen Anteil an den Werbeeinnahmen von Google

Auszüge aus dem Artikel: „Die marktbeherrschende Suchmaschine, sagt Burda, liefere „rund die Hälfte des Traffics der journalistischen Websites“ und verwalte „in Deutschland über ein Drittel der Werbeumsätze im Netz – und all das, ohne selbst in teuren Journalismus zu investieren“. „Das Leistungsschutzrecht“, fordert Burda, sollte deshalb „im Sinne einer größeren Transparenz weiter gefasst werden als bisher geplant und in einen rechtlichen Kontext gebracht werden, der jedem Marktteilnehmer einen Fair Share gibt“.