Bei der Lektüre der Sonntagszeitungen: Griechenland, Frankenstärke, Sommaruga-Offensive, Firmen holen Lehrlinge aus dem Ausland, Saudis sollen Schweizer Muslime finanzieren. Und: „Journalisten sind schlecht bezahlte Herdentiere“ (Wellershoff in der Sonntagszeitung). Dann: „Wählt dieser Parlamentarier nicht“ (Sonntag)..

Lektüre am Montag: Die FAZ und die Tätowierung der Frau des Bundespräsidenten, die Leiche im Kofferraum und die Frage, ob die Deutschen „immer dümmer“ werden. Und dann noch die interessanteste Zahl zum Zürifest

Das Tattoo der Frau des Bundespräsidenten oder ein Import aus der Unterwelt im Schloss Bellevue. Wenn die FAZ kommentiert, dann mit Tiefgang; Spaemann wird konsultiert und seine Theorie von der „radikal relativistischen Gesellschaft“.

Und mir kommt ob der Empörung der FAZ ein Wandspruch in den Sinn, der da lautete: „Meine Sorgen möchte ich haben.“

Die Rückkehr der Vernunft. Googles Buchverlags-Strategie enthüllt…

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ beschreibt – endlich – die Google-Strategie für die Verlagsbranche. Unter dem Titel: „Operation Parasitenverlag“  heisst es dort in einem erhellenden Bericht unter anderem: „ Wirklich geglaubt hatte man es Google ja nie, bloß spielen zu wollen und nebenbei Ordnung ins Weltwissen zu bringen. Viele Jahre lang aber gab es zu dem gewaltigen Buchscan-Projekt nur nebulöse Informationen. „In Deutschland durfte man dazu überhaupt nichts sagen“, verriet jetzt der Google-Pressesprecher Stefan Keuchel. Diese Strategie hat sich soeben grundlegend geändert. Das Unternehmen gibt sich plötzlich gesprächig – und legt dabei die Maske des digitalen Freiheitskämpfers ab. Nichts nämlich wäre hemmender als das alte Gratis-Image. Plötzlich wird deutlich, worum es hier von Anfang an ging: das große, ganz große Geschäft.“

Der ganze  Artikel hier.