Lektüre der Sonntagszeitungen: Atomausstieg („Die Frauen haben das Sagen“, Blick) Personenfreizügigkeit („Familiennachzug wird zum grossen Thema“, NZZ am Sonntag)/EU („Sommaruga für EU-Beitritt“, SoZ). Und: Zur „Killer-Gurke“ (Blick) meint Beda M. Stadler: „An Bio-Gemüse kann man sterben.“

Die grossen Themen sind diesmal gesetzt: Den geplanten Atomausstieg und die Folgen kommentieren alle – der Sonntagsblick schwärmt von den vier Frauen im Bundesrat. Und meint, diese hätten „Grönemeyers Männerwelt historisch kaltgestellt“ (was immer das heissen möge. Sonntag-Chefredaktor Patrik Müller stellt fest, dass „die Wirtschaft der Politik nicht mehr sagen kann, wo’s lang geht.“ 

Weitere Themen sind die Personenfreizügigkeit, die EU (einzig Frau Sommaruga ist noch für einen Beitritt) und der Kachelmannprozess. Die NZZ macht mit einer eigenen Geschichte auf: Bald sollen wir herausfinden können, wie lange wir  noch leben. Wenn wir das wirklich wissen wollen. Und überrascht mit der Meldung: Leuthard will Kernkraft nicht ganz fallen lassen.

Und wie bezeichnen die Blätter die Darmkrankheit (NZZ)? Das heisst im Sonntag „Killerkeim“ und im Sonntagsblick „Killergurke“. Beda M. Stadler meint dazu (im Sonntag). An Bio-Gemüse kann man sterben, was beim Gen – Food bisher nicht der Fall war.“

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