Gratis Coca Cola oder wenn Getränke digitalisiert werden könnten

„Content is free“ meinen die einen. Das aber ist ein Missverständnis: Journalistische Inhalte sind erst dann gratis, wenn Journalisten gratis arbeiten. Das ist – wie wir alle wissen – derzeit nicht der Fall. Die Sache liegt anders: Im Internet-Geschäftsmodell (bei dem Inhalte gratis genutzt werden) bekommen nicht jene das Geld, welche es bekommen sollten. So gehen die Verleger, welche die Journalisten für die Arbeit entschädigen, leer aus, das Geld verdienen die Googles dieser Welt, ohne uns zu beteiligen.

Das sei, so hört man immer wieder, halt jetzt einfach so, das Urheberrecht liesse sich auf dem Netz nicht mehr durchsetzen. Sobald Informationen digitalisiert (also entstofflicht) würden, seien sie allen gratis zugänglich. Wenn das stimmt, so wäre Coca Cola auch gratis, wenn man das Getränk digitalisieren und dadurch weltweit an alle über Computer verteilen könnte.

Randnotiz

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